Tierartzpraxis Buken, Tierarzt Niedersachsen, Hilter Tierarztpraxis
Tierartzpraxis Buken, Tierarzt Niedersachsen, Hilter Tierarztpraxis
Tierärztliche Praxis Dr. Buken
Tierärztliche Praxis Dr. Buken

Unser Tier des Monats

Hier möchten wir Ihnen Patienten vorstellen, die  uns besonders beeindruckt haben. Sei es durch die Schwere und Art der Krankheit bzw. Verletzungen oder auch einfach wie das Tier und seine Besitzer damit umgehen.

September 2017

Starlight, Zwergkaninchen, 4 Jahre

Vor einiger Zeit wurde Starlight bei uns in der Praxis vorgestellt. Seiner Besitzerin war eine harte Zubildung an seinem Bauch aufgefallen.

Wir untersuchten das Kaninchen und stellten fest, dass sich die Zubildung im Bereich der  Blase befand, deshalb entschieden wir, eine Ultraschalluntersuchung durchzuführen.

Im Ultraschall wurde dann schnell klar, dass es sich hier um einen Harnröhrenstein handelt.

Dieser musste operativ entfernt werden, damit das Kaninchen keine weiteren Beschwerden beim Urinabsatz hat.

Die Operation verlief komplikationslos. Der Harnröhrenstein konnte vollständig entfernt werden. Auf dem Bild sieht man die Originalgrösse des Steins und kann starlights Beschwerden gut nachvollziehen.

 

Da Starlight sich schnell von der Narkose erholte und problemlos selbstständig Urin absetzen konnte, durfte er noch am selben Tag wieder nach Hause.

 

Auch die Operationsnaht heilte gut und schnell ab.

Mittlerweile wurde die Fütterung des Kaninchens umgestellt, um neuen Harnröhrensteinen vorzubeugen und auch ein Kontrollultraschall wurde durchgeführt. Alles sieht gut aus und es hat sich kein neuer Stein gebildet.

 

Starlight ist wieder vollkommen genesen und muss jetzt nur noch zur halbjährlichen Blasenkontrolle zu uns kommen.

 

Juli/August 2017

Paul, Europäisch Kurzhaar, 6 Jahre

Ende des Monats bekamen wir einen Anruf von Pauls Frauchen, sie berichtete, dass Paul von einem Streifzug zurück gekehrt war und nun einen Kratzer im Gesicht hat, welcher ihm Schmerzen bereitet.

Wir vereinbahrten einen Termin, um uns die  Verletzung einmal anzusehen.

 

Paul erschien pünktlich zum Termin, wir untersuchten ihn und entfernten erst einmal die Haare und die Kruste von der Verletzung.

Darunter versteckte sich dann eine hochgradig eitrige Entzündung,als Folge einer Bissverletzung durch eine andere Katze.Pauls Frauchen war ob des Umfanges der Verletzung doch überrascht,denn das hatte man unter all den Haaren und krusten nicht sehen können.

Um vernünftig behandeln zu können, mussten wir Paul leicht sedieren, da die Schmerzen doch zu gross waren.

 

In der Sedation konnten wir dann den Bereich um den Einbiss reinigen, die Wundränder auffrischen und anschließend mit einer Wundnaht verschliessen.

Damit Paul nicht an der Wunde kratzen konnte,musste er bis zum Fäden ziehen, ca. 10-12 Tage nach der kleinen Operation, einen Halskragen tragen.

Er bekam ein Antibiotikum und ein Schmerzmittel über das Futter.

Bis zum Fadenziehtermin war alles gut abgeheilt und Paul kann wieder draussen seine Runden drehen.

Für unsere Katzenbesitzer ,die ihre Katzen draussen auch öfter in Revierkämpfe verstrickt sehen,ist es wichtig zu wissen,dass auch einmal unter einem vermeindlich kleinen Kratze ein böser Eiterherd sitzen kann. 

 

Juni 2017

Imilia, Kaninchen, 1 Jahr

Anfang Juni rief Imilias besorgter Besitzer bei uns in der Praxis an.

Er beschrieb, dass das Kaninchen lahmen würde und eines der 2 Partnerkaninchen tot im Stall gelegen hatte.

Wir vereinbahrten schnell einen Termin, um uns das lahmende Kaninchen anzusehen.

Als Imilia zum Termin erschien, bemerkten wir als erstes den strengen Geruch, noch bevor wir die Transportbox geöffnet hatten.

Wir nahmen das Kaninchen zur Untersuchung herraus und wurden direkt fündig. Imilia hatte eine  sehr große, stark entzündete Wunde mit kompletter Zusammenhangstrennung der Haut an ihrem linken Vorderbein.

Der Besitzer berichtete uns, dass die Kaninchen untereinander gekämpft hatten. Somit handelte es sich  um eine große, bereits infiszierte Bisswunde.

 

Obwohl die Prognose für Imilia vorsichtig war, entschied sich ihr Besitzer dazu ,sie operieren zu lassen.

 

Also legten wir Imilia in Narkose und reinigten zunächst die Wunde.Danach versuchten  wir sie, so gut es ging, zu schließen.

Unsere Tierärztin hat tolle Arbeit geleistet und mit einigen Tricks und Kniffen einen fast kompletten Wundverschluss hinbekommen. Es blieb nur eine minimale Öffnung zurück, durch die sich Wundflüssigkeit und Eiter entleeren konnten.

Nach der großen Operation musste Imilia zunächst täglich zum Verbandswechsel und zum  Reinigen der Wunde kommen.

Jeden Tag ließ das tapfere Kaninchen die Prozedur ruhig und gelassen über sich ergehen.Imilia gebührt unsere ganze Hochachtung.

 

Nachdem die Heilung anfangs eher schleppend voran ging, konnte man im weiteren Verlauf eine tägliche Besserung feststellen.

Zum Ende der Behandlung hin musste Imilia auch nicht mehr täglich zur Kontrolle kommen und konnte sich zu Hause erholen.

 

Nach knapp 4 Wochen ist die Wunde  komplett ausgeheilt und Imilia ist wieder genauso munter und mobil wie vor ihrer Verletzung.

 

Wir freuen uns sehr, dass sich Imilias Besitzer zu einer Operation entschieden hat und dem jungen Kaninchen so noch ein hoffentlich langes und zufriedenes Leben ermöglicht hat.

Mai 2017

Isa, Cocker Spaniel, 17 Jahre

Diesen Monat möchten wir Ihnen eine ganz besondere Hundedame vorstellen.

Isa ist mittlerweile schon stolze 17 Jahre alt, ist sich dessen aber scheinbar gar nicht bewusst. Sie ist trotz des Alters noch eine sehr muntere und agile Hündin, die kaum mit Altersbeschwerden zu kämpfen hat.

 

Und da Isa körperlich noch so fit ist, wurde sie auch in diesem Jahr pünktlich zum Frühlingsbeginn läufig. Allerdings schaffte sie es diesmal aus dem heimischen Garten zu entwischen und stattete einem Rüden aus der Nachbarschaft einen Besuch ab. Ihr Frauchen bemerkte das Fehlen der Hündin sehr schnell und machte sie auch schnell wieder ausfindig. Jedoch wusste niemand ob es tatsächlich zu einem Deckakt gekommen war. 

Deshalb machte Isas Frauchen einen Termin bei uns in der Praxis, um in einem Ultraschall klären zu lassen ob eine Trächtigkeit besteht.

 

In einer kürzlich vorangegangenen Ultraschalluntersuchung hatten wir schon festgestellt, dass Isa einige Umfangsvermehrungen an der Gebärmutter hatte. Diese bedurften zu dem Zeitpunkt aber noch keiner Operation.

 

Jetzt stellten wir um Ultraschall fest, dass die Hündin nicht tragend ist, die Umfangsvermehrung sich aber verändert hatten und auch an der Milz bereits ein kleiner Tumor ist.

 

 

Auf dem Bild sind deutlich die Tumore in der Gebärmutter zu erkennen.

Da sich die Tumore in so kurzer Zeit so deutlich verändert hatten, mussten wir Isa die Gebärmutter in einer Operation entfernen.

 

Da Isa mit ihren 17 Jahren eigentlich schon eine alte Hundedame ist, machte sich ihr Frauchen große Sorgen, wie sie so eine große Operation überstehen wird.

 

Aber zu unser aller Erleichterung verlief die OP absolut komplikationslos.

Am Abend nach der OP begann die Hündin sogar schon wieder etwas zu fressen und zu trinken.

Sie erholte sich sehr schnell von der OP und war einige Tage später schon wieder fast so fit wie vorher.

 

Mittlerweile hat uns Isas Frauchen berichtet, dass die Hündin fitter und mobiler ist als vor der OP.

 

Wir freuen uns sehr, dass wir Isa noch einmal so viel Lebensfreude schenken konnten.

Wir wünschen ihr und Ihrer Besitzerin noch eine möglichst lange schöne gemeinsame Zeit.

April 2017

Debbie, Europäisch Kurzhaar

Ende des Monats riefen Debbies Besitzer voller Sorge bei uns in der Praxis an. Ihre Katze hatte am Morgen einen Welpen zur Welt gebracht und war seitdem nicht mehr sie selbst. Sie schien starke Schmerzen zu haben, aber die Geburt ging nicht weiter voran. Also machten sie sich auf den Weg zu uns in die Praxis.

Ein Ultraschall brachte Gewissheit,dass die kleinen Herzen noch schlugen und die Welpen somit noch am Leben waren. 

Um das Leben der Welpen und auch das der Mutter nicht zu gefährden, entschieden wir uns dazu einen Kaiserschnitt durchzuführen.

Bei der OP erblickten noch fünf weitere kleine Kätzchen das Licht der Welt. 

4 von ihnen erholten sich schnell und waren sofort putzmunter. Eines der kleinen Kätzchen jedoch bewegte sich nicht und fing auch nicht an selbstständig zu atmen. 

Nachdem wir dem ihm jede Menge Schleim aus Nase und Mäulchen entfernt hatten und es lange massiert und zum Atmen animiert hatten,auch mit entsprechender Medikation, fing es an wie seine Geschwister zu quietschen und wurde langsam munterer.

 

 

Als alle Welpen munter waren und nach ihrer Mama suchten, hatte auch Debbie die OP hinter sich und konnte zurück zu ihren Welpen. 

Sie wachte langsam aus der Narkose auf und begann sehr schnell sich auch um ihre Kleinen zu kümmern. 

 

Die erste Nacht blieben die Katze und ihre Welpen bei uns in Betreuung.

Die Welpen überstanden die Nacht sehr gut , aber Debbie war nicht richtig fit . Sie hatte Fieber und war noch sehr schlapp. Kein Wunder nach der Anstrengung. Deshalb bekam sie zusätzlich zu dem Schmerzmittel und dem Antibiotikum noch etwas zum Fiebersenken und erholte sich danach schnell. 

Im Laufe des Tage begann Debbie wieder zu fressen ,wurde munterer und beschimpfte uns kräftig ,wenn wir an ihre Welpen wollten.

 

Ein Happy End für alle Beteiligten.

März 2017

Finchen, 7 Jahre, Löwenkopfzwergkaninchen & Lucky Blue, 4 Jahre, Deutscher Riese

Genau wie im letzten Monat stellen wir zwei Tiere vor. Diesmal handelt es sich um ein kleines und ein großes Kaninchen.

Am 2.02.2017 brachte ich(Auszubildende Denise Baving) meine beiden Kaninchen mit in unsere Praxis,da ich bei meiner kleinen Finchen eine Zitzenveränderung festgestellt hatte. Diese war teils derbfest,teils zystisch und unsere Tierärztin riet zur OP, da es sich auch um einen Tumor handeln könnte. Nach Abklärung mit Ultraschall und Röntgen entschied ich mich  für die Entfernung und pathologische Untersuchung des Tumors. Die OP war unkompliziert und es stellte sich als eine ca. bohnengroße,vereiterte Zyste heraus. Aufgrund der ständigen Scheinträchtigkeit entschied ich mich,nach Abheilung der ersten OP Wunde, auf Anraten von Herrn Dr.Buken,für eine zweite OP, das heisst Sterilisation meines Kaninchens. 

 

Bei der OP wurde festgestellt, dass die Gebärmutter klein-finger-dick vergrößert und geringgradig knotig war. Dieser Befund zeigte mir, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte, denn daraus hätte sich leicht eine vereiterte Gebärmutter(Pyometra) entwickeln können. Bereits nach ein paar Tagen wuchs das Fell am Bauch nach und die Wunde verheilte ohne Probleme.

 

 

Nach nur einem Monat nach der OP ist von der Naht nichts mehr zu sehen und meine Beiden konnten wieder in ihr Außengehege umziehen.

Mein Deutscher Riese Lucky Blue war in dieser Zeit immer Finchens treuer Begleiter. Als Finchen nach den OPs wieder etwas wacher war, setzte ich sie sofort zu ihrem Freund Lucky Blue und sie kuschelte sich sofort an ihn.

 

Leider musste aber auch mein großer Lucky Blue auf den Behandlungstisch, da sich die beiden so sehr liebten, dass Lucky Blue sich von Finchen ständig blutige,offene Wunden lecken ließ. Nur durch das regelmäßige Auftragen der Mielosan Salbe konnten die Wunden wieder abheilen und gleichzeitig hielt es Finchen vom Lecken ab.

Wir hoffen, dass nach einer Hormonumstellung bei Finchen die "Leck und Zupfsucht" etwas nachlässt und die zwei unbeschadet zusammen sein können.

Februar 2017

Lina, 7 Jahre, Biewer-Yorkshire-Mix & Wolke-Wietje, 6 Jahre, Leonberger

Dieses mal stellen wir zwei Tiere vor.

Und zwar  die kleinste Hündin und die größte Hündin zur OP bei uns in diesem Monat.

Die kleine Lina sollte kastriert werden, da sie hormonelle Probleme hatte-eigentlich eine Routine OP.

Da Lina aber nur ein Gewicht von 2 Kilo hat, war das schon eine etwas "kniffeligere " Arbeit. Aber:

die OP verlief problemlos und auch die Narkose steckte die kleine Hündin sehr gut weg.

Allerdings war die Kastration mehr als nötig, denn die Gebärmutter war schon auf etwa ringfingerstärke verdickt und leicht entzündlich verändert.Es hätte für Lina ein schwerwiegendes Problem entstehen können.

 

 

Nach der OP erholte sich die Hündin gut und ist schon wieder richtig fit.

Einige Tage später bekamen wir einen Anruf von Wolke-Wietjes Besitzerin. Die Leonbergerhündin (49,2 kg) hatte am Morgen 4 Welpen geboren und wollte abends zum Kontrollröntgen kommen.

Als Wolke-Wietje  zum Termin erschien, war die Geburt schon seit Stunden vorbei und die Besitzer gingen davon aus, dass bereits alle Welpen geboren wurden.

Sie hechelte noch ein wenig, machte aber sonst einen ruhigen Eindruck.

Um sicher zu gehen, wurde,wie gewünscht, ein Röntgenbild angefertigt.Alle wollten -es war Samstag abend, nur noch heim mit einem guten Gefühl für alle Beteiligten .

 

Aber:

Das Röntgenbild war eindeutig. Ein Welpe befand sich noch im Bauch der Hündin. Das Ultraschall zeigte uns ein wunderbar schlagendes Herzchen.

Da die große Hündin, trotz Infusion, von der Geburt zu erschöpft war, den Welpen selbst zur Welt zu bringen, mussten wir einen Kaiserschnitt machen.

 

Die Operation verlief problemlos und auch der Welpe kam lebendig zur Welt. Anfangs noch etwas schwacher als seine Geschwister, hat der kleine gut aufgeholt und ist jetzt genauso fit wie seine Geschwister.

Auch die große Hündin hat sich sehr schnell von der OP erholt und kümmert sich, wie auch bei ihren vorherigen Würfen liebevoll um ihre Welpen.

Januar 2017

Shorty, 4 Jahre, Rauhaardackelmix

Shorty kam zu uns in die Praxis, weil sie einige Tage vorher auf der Jagd von einem Fuchs in die Nase gebissen wurde. Zuerst war dort keine Wunde für den Besitzer ersichtlich, denn Shorty hat langes wuscheliges Fell im Gesicht. Jetzt aber schien ihr die Nase doch weh zutun und das Fell war von Wundflüssigkeit sehr verklebt.

 

Wir nahmen die kleine Hündin sofort stationär auf und legten sie in Narkose. Als sie schlief begannen wir das verklebte Fell zu waschen um sehen zu können was sich darunter verbrirgt.

 

Beim waschen bekamen wir eine tiefe Bisswunde zu Gesicht.

 

Wir rasierten und Säuberten die Nase und bekamen das ganze Ausmaß des Konfliktes mit dem Fuchs zu Gesicht.

 

Shortys  ganze Nase war übersäht mit kleinen Einbissen und es hatten sich mehrere kleine Abszesse gebildet die eröffnet und gespült werden mussten.

Das schlimmste war jedoch das große Loch, welches tief in die Nase ging und ein gutes Stück des Nasenknochens frei legte. In diesem Loch hatten sich viele Haare und Dreck gesammelt. So konnte sich dort in den vergangen Tagen unter dem Fell eine Infektion entwickeln.

 

Der tiefe Einbiss wurde gereinigt, der Dreck und die ganzen Haare entfernt, sowie einige lose Knochenfragmente.

Anschließend wurde der Einbiss mit einer Wundnaht verschlossen.

 

Am nächsten Tag hatte sich Shorty schon gut von der Narkose erholt und war schon wieder ziemlich fit.

Aufgrund der starken Infektion bekam Shorty 2 verschiedene Antibiotika, welche auch sehr gut und schnell anschlugen.

 

Die Wunden verheilten erstaunlich schnell und ohne weitere Komplikationen.

 

Die tapfere kleine Hündin hat sich sehr schnell erholt und geht auch wieder ganz selbstbewusst auf die Jagd.

 

Wir freuen uns sehr, dass sie sich so schnell wieder erholt hat.

November/Dezember 2016

Strolchi, 11 Jahre, Yorkshire Terrier

Ende November kam Strolchi mit einer schmerzenden Pfote zu uns in die Praxis. Er lahmte so stark, dass er mit der Pfote gar nicht mehr auftreten wollte.

 

Um seine Pfote besser untersuchen zu können, mussten wir ein paar Haare entfernen. Strolchi hatte stark geleckt hatte, die Haut war deutlich gerötet , geschwollen und es  machte den Eindruck, als wolle ein Fremdkörper auf der Oberseite der Pfote austreten.

Um herauszufinden ob der kleine Hund sich wirklich einen Fremdkörper eingetreten hatte, suchten wir auf der Unterseite der Pfote nach einer kleinen Verletzung.

Wir versuchten erneut die Haare vorsichtig zu entfernen und wurden  schnell fündig. Es war ein kleines Loch genau zwischen der 3. und 4. Zehe ,indem sich kein typischer Fremdkörper, wie zum Beispiel ein Stein oder ein Dorn,zeigte. Dort hatten sich die langen Haare zusammen mit ein wenig Dreck zu einem harten Filzknoten entwickelt,welcher sich beim Laufen nun langsam immer weiter in die Pfote gearbeitet hatte, so dass er schon fast auf der Oberseite wieder herraus kam.

 

Strolchi war sehr tapfer und ließ den Knoten aus der Pfote entfernen und die Wundhöhle säubern und spülen.

Danach war auch der kleine Rüde sichtlich erleichtert und traute sich schon wieder vorsichtig die Pfote zu belasten.

 

Jetzt ist er wieder ganz fit und kann sich wieder fröhlich und vor allem schmerzfrei bewegen.

Strolchis Frauchen achtet jetzt besonders darauf, das Fell zwischen den Zehen regelmäßig zu kürzen und auf Verfilzungen zu kontrollieren.

September/Oktober 2016

Chayenne, Mischling, 9 Jahre

Chayenne kam Ende September in unsere Praxis in Hilter.

Ihre Besitzer berichteten uns , dass Chayenne seit kurzem sehr schlapp ist und viel trinkt. Außerdem hatte sie schwallartigen, übelriechenden Scheidenausfluss.

Die Symptome deuteten  auf eine Pyometra, also eine eitrige Gebärmutterentzündung hin. Deshalb machten wir direkt für den nächsten Tag einen Termin zum Ultraschall in Borgloh aus.

Auf diesem Bild sind deutlich die blasenartigen Zubildungen zu erkennen.

Im Ultraschall wurde dann deutlich, dass Chayennes Gebärmutter nicht in Ordnung war. Zusehen bekamen wir aber nicht das übliche Bild einer über die gesamte Länge mit Eiter gefüllten Gebärmutter,sondern blasenartige Zubildungen , die uns auch und in 1. Präferenz an  einen Tumor denken ließen.

Da auf dem anschliessend durchgeführten  Röntgenbild der Lunge keine Metastasen zu sehen waren, fand die Operation wie geplant statt.

Hier ist der Abszess an der Gebärmutter zu erkennen.

Die auf dem Ultraschallbild deutlich sichtbare blasenartige Zubildung entpuppte sich-zum Glück-als kleinkindskopfgrosser Abszess der Gebärmutter.Diese entfernten wir insgesamt inclusive der Eierstöcke.  

Cheyenne hat sich nach der OP recht flott wieder erholt und wir wünschen ihr mit ihren Besitzern zusammen noch viele gesunde Jahre.

August 2016

Luna, Terrier, 12 Jahre


Passend zu unserem Artikel 'Diabetes bei Hund und Katze', in der Rubrik Aktuelles haben wir diesen Monat einen Fall von Diabetes mellitus der uns besonders berührt hat.

 

Luna  leidet bereits seit 2013 an Diabetes mellitus. Sie führt mit der Krankheit ein eigentlich völlig uneingeschränktes, normales Hundeleben. Sie war sehr gut auf eine passende Insulindosis eingestellt und ihre Besitzer haben sich sehr gut mit den pünktlichen Futterzeiten und der Insulininjektionen arrangiert.

 

Anfang diesen Monats bekamen wir allerdings einen besorgten Anruf von Lunas Besitzern. Sie berichteten uns, dass es Luna sehr schlecht gehen würde, sie sei sehr apathisch und matt und würde gar nicht mehr aufstehen.

Als Luna bei uns in der Praxis ankam,überprüften wir als erstes ihren Blutzuckerspiegel. Dieser war erschreckend niedrig und erklärte Lunas Verhalten sofort. Sie war eindeutig unterzuckert.

Wir nahmen Luna stationär auf und sie bekam sofort eine Glukoseinfusion, um ihren Blutzuckerspiegel zu erhören.

Nach einiger Zeit besserte sich ihr Zustand. Wir überprüften in kurzen und regelmäßigen Abständen ihren aktuellen Blutzuckerspiegel. Dieser stieg auch langsam immer weiter an, sodass wir die Infusion am Abend beenden konnten.

Die Hündin blieb über Nacht bei uns in der Praxis. So konnten wir jederzeit nach ihr schauen.

Am nächsten Morgen ging es ihr schon deutlich besser, sie hatte  wieder Hunger und Durst und ging munter und fröhlich nach draußen zum Pipi machen.

Ihr Zustand besserte sich stetig und ihre Blutzuckerwerte waren auch im grünen Bereich, sodass sie abends wieder nach Hause konnte.

 

Die nächsten Tage kam Luna regelmäßig, um ihre Blutzuckerwerte zu überprüfen und sie wieder auf eine passende Insulindosis einzustellen.

 

Mittlerweile ist sie wieder gut eingestellt und kommt nur noch in größeren Abständen in die Praxis.

Luna ist wieder fit und führt wieder ihr unbeschwertes, fröhliches Terrierleben.

Juni/Juli 2016

Emma, Britisch Kurzhaar, 2 Jahre

Ende Juli kam Emma zu uns in die Praxis. Ihre Besitzerin berichtete uns, dass Emma in der Nacht anfing immer wieder stark zu würgen, zu husten und zu niesen.

Nun gab es zwei Möglichkeiten, entweder hatte das Kätzchen eine Entzündung im Hals oder Rachenbereich oder sie hat einen Fremdkörper im Hals fest stecken. Da Emmas Besitzerin berichtete, dass ihre Katze hin und wieder Gras frisst, erhärtete sich die Vermutung, dass sie einen Fremdkörper im Hals stecken hat.

 

 Um Emma weit genug in den Rachen sehen zu können, bekam sie eine leichte Narkose.

Bei der Untersuchung wurden wir schnell fündig, ein Grashalm hatte sich hinter dem Kehldeckel verhakt und konnte alleine durch das würgen der Katze nicht entfernt werden. Das entfernen des Grashalmes erfordete auch von unserer Tierärztin einiges Geschick.

Der Grashalm Steckte tief in Emmas Rachen fest, konnte aber in der kleinen Narkose gut entfernt werden.

Nach der Entfernung des Grashalmes bekam Emma noch einige Tage ein Schmerz- und Entzündungshemmendes Medikamt, da der Grashalm die empfindliche Rachenschleimhaut stark gereizt hatte.

 

Emma erholte sich sehr schnell von der Narkose und hatte danach keine weiteren Beschwerden mehr.

 

Bei einem weiteren Fall, wo ebenfalls ein Grashalm diesmal  in der Nase eines Katers steckte, gingen wir und auch die Besitzerin zunächst von einer Erkältung aus,da auch weitere Symtome darauf hindeuteten.

Wie die Besitzerin uns 2-3 Tage später  berichtete, konnte sie ihrem Kleinen 2-3 Tage später einen ca. 30 cm langen Grashalm  aus der Nase vorsichtig entfernen,welcher bei einer heftigen Niesattacke sichtbar wurde; Daran kann man erkennen,dass die Symtome eingangs auch einmal in die Irre führen können.

 

 

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Mai 2016

Gary, Mischling, 3 Jahre

Gary kam Ende Mai mt einer schmerzenden Pfote zu uns in die Praxis. Garys Besitzer vermuteten, dass sich dort eine Zecke festgesetzt hatte, die sich durch das starke Belecken des Hundes gelöst hat. Auf Wunsch der Besitzer behandelten wir erst einmal konservativ mit Verband und schmerzlindernden Medikamenten.

Jedoch schwoll  die Pfote weiter an und wir vermuteten , dass Gary sich einen Fremdkörper eingetreten hatte. Also beschlossen wir gemeinsam mit den Besitzern, Gary in Narkose zulegen, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Nach Eröffnung über der Schwellung ,löste sich aus der Tiefe eine komplette Zecke .

 

 

 

Die Wunde wurde im Anschluss  noch gespült und genäht. Danach heilte alles problemlos ab.Gary geht es wieder gut und seine Besitzer achten jetzt besonders auf eine gute Zeckenprophylaxe.

An Garys Fall wird deutlich, dass Zecken nicht nur die Überträger von schlimmen Krankheiten seien können, sondern sich auch die Bissstellen stark entzünden können.

Bei Fragen zur Zeckenprophylaxe stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

 

April 2016

Reyka, Bernersennenhund, 11 Jahre

An einem Morgen im April rief Reykas Besitzerin bei uns in der Praxis an und teilte uns mit, dass ihre Hündin einen Tag zuvor ein Mützchen des neugeborenen Sohnes erbrochen habe. Sie musste sich wohl unbemerkt die Mütze stibitzt haben. Allerdings ging es Reyka am nächsten Tag immer noch sehr schlecht ,sie litt weiterhin unter  Erbrechen und hatte auch  keinen Kot abgesetzt.

Da nach der ersten Untersuchung und dem Vorbericht der Besitzerin, der Verdacht bestand, dass sich noch etwas Stoff im Magen oder Darm der Hündin befindet, entschlossen wir uns ,den Bauch der Hündin zu röntgen.

Auf dem Röntgenbild war im Magen ein Schatten zu erkennen, der darauf hindeutete, dass etwas den Magenausgang blockiert.. Um sicher zu sein, röntgten wir erneut nach Gabe eines Kontrastmittels. . Da Reyka aber eigentlich keinen Appetit hatte, mischten wir für sie extra eine Portion  Katzenfutter unter das Kontrastmittel.. Zum Glück roch das so verführerisch,dass da Reyka selbst unter diesen Umständen nicht Nein sagen konnte.

Die zweite Aufnahme war dann,wie man auf dem Bild sieht,eindeutig.

 

Nun galt es zu entscheiden,ob der Gegenstand operativ entfernt werden sollte. Da die ältere Hündin aber auch an einem Herzproblem leidet, wollten sowohl die Besitzer, als auch wir eine Operation möglichst umgehen.

Also entschieden wir gemeinsam , dass wir es zuerst einmal konservativ versuchen und Reyka eine Injektion geben, die sie zum Erbrechen bringt.

Zuvor bekam Reyka noch eine Portion sehr flüssiges Katzenfutter, damit sich der Gegenstand vom Magenausgang löst, um dann frei im Magen in dem Futter zu "schwimmen".

Nachdem sie ,für uns enttäuschenderweise, zweimal nur Futter erbrach, kam beim dritten Erbrechen,nach ca. einer halben Stunde, ein kleines Stück Stoff zum Vorschein. Es war ein Handschuh,der wahrscheinlich ursprünglich im Mützchen lag.

Am nächsten Tag ging es Reyka schon deutlich besser, sie erbrach nicht mehr und auch der Kotabsatz war wieder normal.

 

Mittlerweile ist sie  genauso fit ,wie vorher und hat den kleinen Vorfall trotz Herzbeschwerden problemlos weggesteckt.

 

Februar/März 2016

Fundkater

Vor einiger Zeit wurde ein Fundkater von der Gemeinde Hilter in unsere Praxis gebracht. Der Kater war in einem schlechten Zustand. Sein Fell war sehr struppig und schmutzig verklebt. Es sah so aus, als wäre er selbst nicht mehr in der Lage gewesen sich zu putzen. Um ihn genauer  untersuchen zu können, legten wir den Burschen in eine  Narkose. Wir versuchten sein Fell zu reinigen und zu bürsten. Doch was unter dem seltsam verklebten Fell zum Vorschein kam, überraschte uns doch. Es waren mehrere Wunden , die sich als Einschusslöcher eines Kleinkalibers entpuppten.

Nach dem wir das Fell um die Einschusslöcher größflächig geschoren hatten, konnte man fühlen, dass unter der Haut noch etwas saß.

Wir machten eine Röntgenaufnahme : unter der Haut  saß noch eine Kugel, die wir operativ entfernen konnten.Leider bildete sich nach einigen Tagen trotz allem ein kleiner,schmerzhafter  Abszess vor der Schulter. Somit mussten wir ihn erneut in Narkose legen und die Wunden spülen. Damit das Wundsekret ablaufen konnte, bekam der Kater eine Drainage gelegt, durch die wir die Möglichkeit hatten die Wunden regelmäßig zu reinigen.

Schon nach kurzer Zeit Katerli viel besser,er frass und lief munter durch die Praxis.

Mittlerweile hat der Kater ein neues zu Hause gefunden. Darüber sind wir richtig froh,denn er ist ein tougher kleiner Kerl.

Januar 2016

Samantha, Beagle, 5 Jahre

Anfang diesen Jahres kam Samanthas besorgtes Frauchen zu uns in die Praxis, mit der Vermutung, dass ihr Hund ein Kunstoff Tischset eingefressen hatte. Samantha erbrach und wollte nicht mehr fressen, außerdem hatte sie bereits 2 Kilo abgenommen.

Wir machten eine Röntgenaufnahme, um zu sehen, ob sich in Samathas Magen wirklich Kunststoff befindet. Die Vermutung bewahrheitete sich. Somit stand fest, dass Samantha operiert werden muss, um das Tischsset wieder los zu werden.

Zuerst wurde Samanthas Magen mit einigen Injektionen beruhigt und gestärkt, um die Operation möglichst problemlos zu vertragen.

Während der Operation offenbarte sich ein mit Kunstoff gefüllter und bereits stark gereizter Magen. Sorgfältig und vorsichtig wurde jedes einzelne Stück des Tischssets entfernt.

 

Da Samantha den ersten Tag nach der Magen-OP nichts fressen oder trinken durfte und auch danach erst in sehr kleinen Portionen etwas zu sich nehmen durfte,um den Magen zu schonen, bekam sie die ersten Tage nach der Operation regelmäßig eine Infusion, um den Körper mit Flüssigikeit und Nährstoffen zu versorgen.

Da Samantha nach kurzer ZeIt schon wieder problemlos kleine Mengen Futter und Wasser zu sich nehmen konnte, wurde die Größe der Portionen langsam gesteigert und wir konnten auf die Infusionen verzichten.

Samantha hat sich inzwischen gut erholt , ist sowohl die Fäden von der Operation, als auch den Halskragen wieder los und ist wieder genauso fröhlich und munter wie vorher.

November/Dezember 2015

Arnold, Old English Bulldog, 8 Monate

An einem Abend im November rief uns Arnolds Besitzerin voller Sorge  an und  teilte mit ,dass Arnold sich eine ganze Tafel Schokolade hatte schmecken lassen.Das darin enthaltene Theobromin ist für den Hund ein giftiger Inhaltsstoff.

Wir bestellten  ihn und seine Besitzerin direkt zu uns in die Praxis, um Arnold ein Medikament zu injizieren, welches ihn die Schokolade wieder erbrechen lässt. 

Das Medikament zeigte seine Wirkung und Arnold musste sich mehrmals übergeben, mitsamt der Tafel Schokolade. Das war nicht angenehm für den armen Kerl. Danach bekam er ein Gegenmittel ,welches den Brechreiz und die Übelkeit stoppt und war somit am nächsten Tag wieder ganz der Alte.

Arnold hatte Glück, dass seine Besitzer so aufmerksam waren und sofort bemerkten, dass er die Schokolade gefressen hat und ihm somit so leicht geholfen werden konnte.

Passen Sie gerade jetzt zur Adventszeit auf, dass nicht auch Ihr Hund ein verfrühtes Weihnachtsfest feiert und heimlich Schokolade oder andere Süßigkeiten stibitzt.Das gilt ebenso für manch eine Katze.

 

Arnold war schon wieder in der Praxis,das Photo stammt  vom letzten Besuch.

Es ist alles wieder gut  und Arnold mag trotz des unangenehmen Erbrechens wieder zu uns kommen. Glück gehabt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oktober 2015

Miro, Bolonka Zwetna, 5 Jahre

Miro kam im Sommer zur jährlichen Impfung zu uns. Dabei stellten wir fest, dass er Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule hatte und zudem in den letzen zwei Jahren von 5,5 kg auf 7,3 kg zugenommen hatte. Unser Rat war: Röntgen der Wirbelsäule und Gewichtsreduktion

Das Röntgen ergab eine Spondylathrose im 6. und 7. Lendenwirbel. Für diese Diagnose war nun die Gewichtsreduktion der wichtigste Punkt um die Wirlbelsäule zu entlasten. Das Zielgewicht legten wir auf 6 kg fest.

Miro wurde von uns auf ein kalorienarmes und rohfaserhaltiges Futter umgestellt und durfte auch nichts anderes bekommen. Das bedeutet keine extra Leckerchen und zum Training ebenfalls nur Diätfutter zur Belohnung. Dabei durfte die Tagesration aber nicht überschritten werden.

 

Seine Besitzerin berichtete uns, wie schwer es anfangs war das Betteln zu ignorieren. Denn trotz rohfahserhaltigem, schneller sättigendem Futter hatte er zunächst immer Hunger. Miro kamm dann regelmässig zum Wiegen zu uns und um sich seine neue Futterration abzuholen. Er nahm kontinuierlich, peu a peu ab.

 

Diesen Monat war er wieder zur Kontrolle da und siehe da, die Konsequenz wurde belohnt. Miro hat sein Idealgewicht erreicht und es geht ihm dadurch wieder deutlich besser. Im Urlaub war er wieder richtig fit und ist viel gelaufen.

 

Miro ist ein Beispiel dafür, wie konsequent man als Besitzer sein muss, um eine Gewichtsreduktion durchzuhalten und sein Ziel zu erreichen. Seiner Besitzerin fiel es nicht immer leicht, hart zu bleiben aber es hat sich gelohnt, denn ihr Hund hat dadurch ein Stück Lebensqualität zurück gewonnen.

 

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

September 2015

Emmy und die Rasselbande

Mitte August kam eine Familie  mit einer Gruppe Findelkinder zu uns in die Praxis. Drei kleine Katzenwelpen und eine alte Katze ohne Zähne, die nicht zu den Welpen gehörte, waren am Strassenrand in der Nähe ihres Hauses unterkühlt aufgefunden worden.

 

Eines der kleinen Kätzchen hatte schwere Verletzungen an zwei Beinen, die aufwendig und langwierig versorgt werden mussten. Die zwei weiteren Geschwister waren bis auf geringgradigen Schnupfen und Parasitenbefall fit.

 

Enzo wie der kleine verletzte Kerl getauft wurde ist jetzt wieder fit und kann überall mit seinen Geschwistern mithalten.

 

Unsere Hochachtung gilt der Familie, die die drei Kleinen selbstlos betreut und auch weiter in Obhut behalten will!

 

Emmy, die alte,zahnlose Katze, wurde wahrscheinlich ausgesetzt. Die Untersuchung ergab einen Erguss in das Abdomen und Diabetes. Sie musste komplett aufgepäppelt werden und muss auch, wie man sich vorstellen kann, dauerhaft medizinisch versorgt werden.

 

Wie gut das der Familie gelingt, zeigt das Foto und die Berichte der Familie. Emmy hat zu Hause selbst die großen Hunde im Griff und ist außerderm, auch ohne Zähne, noch eine hervorragende Mäuse- und sogar Rattenfängerin.

 

Auch Emmy darf bleiben und auch hier sagen wir :"Chapeau!" vor soviel Einsatz und Tierliebe.

Juli /August 2015

Pia, Langhaardackel, 3 Jahre

Am 06.07.2015 zeigte Pia alle Anzeichen der nahenden Geburt. Da trotz Vorwehen aber bis zum nächsten Morgen noch kein Welpe geboren war, kamen Pia's Besitzer mit ihr voller Sorge zu uns in die Praxis.

 

Im Ultraschall stellten wir zwar lebende Welpen,aber mit bereits eingeschränkter Herzfrequenz fest.  Dies ist eine Indikation für einen Kaiserschnitt. Pia`s Besitzer -als erfahrene Züchter- stimmten sofort zu.

 

Die OP verlief sehr gut und nach Reanimation der Welpen ging es allen bestens. Pia brachte drei gesunde Mädchen zur Welt .

 

Auch der Schnitt zwischen den Milchleisten war für Pia kein Problem ihre Welpen anzunehmen und sie trinken zu lassen. Hier sieht man die drei Kleinen kurz nach der Geburt in unserer Praxis.

 

Pia's Fall zeigt, wie wichtig es ist, den Hund bei der Geburt sorgfältig zu beobachten. Ihre Welpen haben sich inzwischen gut entwickelt, so dass sie schon in ein paar Wochen zur ersten Impfung in unsere Praxis kommen können.

 

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, sprechen Sie uns an. Für unsere "werdenden Mütter" haben wir ein kleines Merkblatt vorbereitet, auf dem die wichtigsten Parameter rund um die Geburt festgehalten sind.

Mai / Juni 2015

Trude, Labrador-Mix, 4 Monate

Trudes Frauchen musste sich Anfang Juni zu uns auf den Weg machen, da der Hund ein Metallteil verschluckt hatte. Neugierig und dauerhungrig wie so ein kleiner Labrador ist, hat Trude sich an Frauchens Tasche bedient und eine Metallmutter verschluckt.

 

Da wir zunächst wissen mussten, ob Trude das Teil wirklich verschluckt hat und wenn, wie weit es im Verdauungstrakt fortgeschritten ist, machten wir als erstes eine Röntgenaufnahme.

 

Wie Sie hier auch sehen, konnte man gut erkennen, dass sich das Teil im Magen von Trude befand.

Über das Ergebnis des Röntgens konnten wir sehr froh sein, denn so brauchten wir Trude lediglich ein Medikamet injizieren, welches  zum Erbrechen bringt. Dabei kam die Metallmutter auch direkt wieder herraus.

 

Wäre dieses Teil schon weiter im Magen-Darm-Trakt fortgeschritten gewesen und der Tierbesitzer hätte das Verschwinden der Metallmutter nicht bemerkt, hätte es zu Problemen beim Ausscheiden kommen können. Im schlimmsten Fall hätte eine Darmperforation entstehen können.

 

Auf diesem Wege möchten wir Ihnen mitgeben, darauf zu achten, was Ihre Tiere verschlucken, denn scharfe oder spitze Teile können sehr gefährlich sein. Wenn Sie aber direkt reagieren, kann man den Fall genau wie bei Trude lösen. Ein Hoch auf die sorgfältigeTierbesitzerin.

April 2015

Billy, Mix, 6 Jahre

Billy kam im April zu uns, da er seit einer Woche den Kopf schüttelte und dies vermehrt zur linken Seite hin.

 

Bei unserer Untersuchung stellten wir fest, dass er einen Fremdkörper in seinem Ohr hat. Es konnte sich um Haare oder eine Granne handeln. Zunächst sollte die Besitzerin über drei Tage Ohrenreiniger in das Ohr geben um den Fremdkörper damit rauszuspülen. Dies reichte aber nicht aus.

Aus diesem Grund entschlossen wir uns, Billy eine kleine Sedation zu verabreichen um den Fremdkörper entfernen zu können.

 

Mit einer feinen Fremdkörperzange für das Ohr konnten wir eine Granne entfernen. Diese hat Billy im Ohr gereizt und sein Schütteln verursacht. Zu Hause musste nur noch ein paar Tage Salbe in das Ohr appliziert werden.

 

Billy wälzt sich wie viele Hunde gerne mal im Gras oder Sand, wobei sich schonmal eine Granne oder ähnliches im Ohr verirren kann. Dass sich so ein Fremdkörper aber so hartnäckig im Ohr festsetzt ist eher die Ausnahme.

März 2015

Evy, Deutscher Schäferhund, 4 Jahre

Evy kam an einem Mittag als Notfall zu uns in die Praxis. Sie schwankte, speichelte, zeigte Übelkeit und Augenliderzucken. 

 

Vor allem die zuckenden Augenlider und die enggestellte Pupille wiesen auf eine Vergiftung durch einen Phosphorsäureester, der z.B. in Pflanzenschutzmittel enthalten sein kann, hin.

 

Nachdem die Blutuntersuchung keine anderen Hinweise ergab, behandelten wir Evy auf unseren Verdacht hin mit einem entsprechenden Gegenmittel.

Um das Gift zu binden und aus dem Körper zu spülen, bekam Evy außerdem Kohletabletten, Infusionen und etwas zum Entwässern.

 

Im Nachhinein hat die Besitzerin von Evy einen Eimer mit Kompostresten, u. a. Nadeln und gegorenen Früchte eines Lebensbaums entdeckt, aus dem der Hund gefressen haben muss. Vermutlich waren hier auch Reste von einem Pflanzenschutzmittel enthalten.

 

Evy hat alles gut überstanden und kann nun wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Ballspielen, nachgehen.

 

In unserer Praxis haben wir schon mehrfach, gerade im Frühjahr, wenn Pflanzenschutzmittel angewendet werden, Hunde mit ähnlichen Symptomen behandelt.

 

Wir möchten Sie mit diesem kleinen Beitrag sensibilisieren, gerade im Frühjahr darauf zu achten was Ihre Hunde aufnehmen, um Vergiftungsfälle wie bei Evy zu vermeiden.

Februar 2015

Florine, Neufundländer, 10 Monate

Florine ist ein Beispiel dafür, dass unsere Hunde möglichst  keine Knochen zum Kauen bekommen sollten. Oft ist es so, dass Hunde beim Ausscheiden der Knochen Probleme bekommen und der Tierarzt diesen im schlimmsten Fall in einer OP aus Magen oder Darm entfernen muss.

 

Florine hatte aber in anderer Form Pech mit ihrem "Leckerbissen".

Beim Kauen hat sie sich einen hohlen Markknochen über den Unterkiefer geschoben, so dass sie ihn ohne Hilfe nicht wieder herrunter bekommen konnte.

 

Auf dem Bild kann man gut erkennen, wie fest der Knochen auf dem Unterkiefer sitzt.

In einer leichten Sedation mussten wir den Knochen in zwei Teile sägen , um ihn wieder vom Kiefer entfernen zu können. Dabei muss man Vorsicht walten lassen,da durch den Sägevorgang Wärme entsteht und durch etwaige Abwehrbewegungen des Hundes Verletzungen der Maulschleimhaut entstehen können.

 

Florine hatte Glück im Unglück und zog sich keine Verletzungen zu.Sie konnte,nach der "Aufwachspritze" stehenden Fusses und "befreit" die Praxis verlassen.

 

 

Januar 2015

Stute "La Belle"

Im Dezember wurden wir über unsere Großtierpraxis zu der Stute "La Belle" gerufen. Sie hatte sich eine schwere Verletzung an der Stirn zugezogen. Wahrscheinlich bei einer Auseinandersetzung mit ihrer Stallkollegin, stieß sich "La Belle" an einem vorstehenden Metallbügel so stark den Kopf, dass die Stirnhöhle eröffnet war.

 

Das herausgebrochene Knochenstück wurde in einer stehenden Sedation entfernt und die Wunde genäht. Das untere Teil der Wunde wurde dabei zum Spülen offen gelassen.

Die Stirnhöhle wurde nun über mehrere Tage zunächst täglich und dann alle zwei Tage gespült. Hierfür benötigte "La Belle" jedes mal eine leichte Sedation, da der ansteigende Druck in der Stirn, der dabei auftritt, sonst nicht zu ertragen gewesen wäre. Das Sekret läuft dabei über die Nase des Pferdes ab.

 

Nach insgesamt ca. 20 Tagen konnten wir die Fäden ziehen. Die Wunde war nun schön verheilt, der Knochen wird aber noch bis zum Sommer brauchen um komplett wieder zusammen zu wachsen.

 

"La Belle" wird dann aber wieder voll genesen sein.

November/Dezember 2014

Kryptorchider Kaninchenbock

Diesmal hat uns die Tierhilfe Melle e.V. einen kleinen Kaninchenbock zur Kastration gebracht, der sich als Kryptorchid entpuppte. Der Begriff stammt von dem griechischen Wort kryptos (verborgen) ab und bedeutet, dass ein oder beide Hoden des Tieres im Bauchraum oder in der Leiste liegen und von aussen nicht ertastbar sind. Ein Ultraschallbild kann Aufklärung bringen.

 

Um so ein Tier zu kastrieren, muss  im Bauchraum oder wie bei diesen Kaninchen in der Leiste, ein Schnitt gemacht werden, um den Hoden zu entfernen. Wichtig ist eine sorgfältige Naht, damit es nicht zu einem Darmvorfall kommt.

Diese OP ist  etwas aufwendiger als eine "normale" Kastration, aber sehr wichtig für den kleinen Nager. Denn ein innenliegender Hoden kann auf Dauer entarten, was dann zu Hodenkrebs führt. Beim Kaninchen ist diese "Erkrankung" nicht so häufig zu finden, wie bei Rüde oder Kater.

 

Auf dem Bild kann man gut den kleinen Schnitt erkennen. Dieser heilt in ein paar Tagen ab und dann können die Fäden gezogen werden. Danach führt das Böckchen auch ein entspannteres Leben, weil es nicht mehr ständig seinem Geschlechtstrieb nachgehen muss.

Oktober 2014

Biene, Mix, 5 Jahre

Biene, eine fünfjährige Terriermixhündin, kennen wir schon länger, als kleine robuste Lady.

 

Jetzt wurde sie uns vorgestellt mit einer kleinen "Beule " jeweils in der rechten und linken Leiste. Diese war den Besitzern besonders in der linken Leiste aufgefallen und hatte "auch schon beim Laufen gestört". "Biene bleibt dann einfach stehen".

Festgestellt haben wir einen Leistenbruch links, der in den Bauch verschiebbar war.

Der Leistenbruch rechts war zunächst nicht eindeutig tastbar.

 

Ein Leistenbruch hört sich zunächst nicht besorgniserregend an, sollte aber operiert werden, da es zum Darmvorfall und Darmverschluss kommen kann. Und das kann dann lebensbedrohend werden. Er tritt meist bei Hündinnen auf, die auch noch eine genetische Prädisposition dafür haben.

 

Da Biene bereits eine Missempfindung, bzw Schmerzen äusserte, entschlossen sich die Besitzer zur Operation. Es wurde ein doppelseitiger Leistenbruch festgestellt und verschlossen.

 

Biene hat alles gut überstanden, auf dem Bild sieht man sie bei der Abholung am frühen Nachmittag des OP Tages. Die letzten Fäden ziehen wir in 2 Tagen, dann kann sie auch bald wieder ohne "Hut" laufen.

September 2014

Casper, Sheltie, 11 Jahre

Casper kam eigentlich nur zum Impfen, aber seine Besitzer hatten bereits den argen Mundgeruch festgestellt.....

 

Diagnose: Zahnfleischentzündung, Zahnhalsentzündung,Z ahnstein, teils Fäulnis der Zahnwurzeln. Nach reiflicher Überlegung haben sich die Besitzer, trotz der Sorge um die erforderliche Narkose, zur Behandlung entschlossen, da eine dauernde Entzündung im Körper auch das Herz und die Herzklappen beschädigen kann.

 

Die Entfernung des Zahnsteins erfolgt, genau wie bei uns Menschen durch Ultraschall und ist somit schmerzfrei. Tiere müssen dafür aber generell eine Sedation erhalten, da sie freiwillig nicht stillhalten würden.

Da bei Casper auch noch einige Zähne gezogen werden mussten, erhielt er eine etwas tiefere Betäubung, damit er keinerlei Schmerz spürt.  Diese hat er aber trotz seines Alters gut überstanden. Er konnte wenige Tage nach der Behandlung auch schon wieder besser fressen.

 

Auf dem zweiten Bild sieht man einen seinen "faulen" Zähne. Man kann sich vorstellen, dass er damit arge Probleme beim Fressen haben musste.

 

Zahnprobleme sind, genau wie bei uns Menschen von Tier zu Tier unterschiedlich ausgeprägt. Manche haben damit überhaupt keine Probleme und andere wiederrum müssen, wie auch viele Menschen, häufig wegen ihrer Zähne in Behandlung.

 

Man kann durch Zähne putzen und auch bestimmte Futterzusätze vorbeugen, aber wer dazu neigt, kommt, ab einem "gewissen" Alter nicht um eine jährliche Reinigug der Zähne herrum.

August 2014

Mona, Zwergziege, 12 Jahre

Da uns für gewöhnlich Hunde, Katzen und Heimtiere in unserer Praxis besuchen, ist Mona schon allein aus diesem Grund ein kleiner Exot.

 

Monas Besitzerin stellte im Juli fest, dass die kleine Ziege  Probleme bei der Futteraufnahme hatte. Sie fing schon an abzunehmen. Wir stellten bei Mona an den unteren Backenzähnen so lange Spitzen fest, dass sie sich beim Kauen in das Rachendach bohrten. Diese haben wir in einer kleinen Narkose abgetragen und die Zahnkronen geglättet. Nach diesem Eingriff frass Mona wieder gut.

Nach ein paar Wochen stellten sich erneute Fressschwierigkeiten ein. Insbesondere lange Grashalme verfingen sich hinter den letzten Backenzähnen und konnten nicht abgeschluckt werden. Das führte zu heftigen Würgeanfällen, sodass Mona uns aufs Neue beehren musste.

 

In einer erneuten, jetzt tiefen Vollnarkose haben wir die hinteren Backenzähne um ca. 1 cm mit einer Fräse gekürzt und außerdem noch zwei Wackelzähne gezogen.

 

Mona kann nun endlich wieder schmerzfrei fressen. Sie kann sich freuen, eine Besitzerin zu haben, die sich soviel Zeit und Mühe mit ihr gibt und nicht davor zurück schreckt, eine Zwergziege in ihren Kleinwagen zu verladen und zu uns in die Praxis zu kommen.

Juli 2014

Dicker und Chester, Hauskatzen

In diesem Monat hatten wir kurz nacheinander zwei Katzen mit dem gleichen Problem. Dicker und Chester kamen mit starkem Würgereiz und Schluckproblemen zu uns.

 

Dicker war der erste. Ihn behandelten wir auf Wunsch der Besitzer zunächst symptomatisch, was aber nicht anschlug. Da wir schon vermuteten, dass er einen Fremdkörper im Hals sitzen hatte, konnten wir seine Besitzer überzeugen ihm eine Narkose geben zu lassen.

Nun konnten wir weit genug in seinen Rachen schauen um festzustellen, dass er einen langen Grashalm verschluckt hatte, der sich so am Kehldeckel verkantet 

hatte, dass Dicker ihn nicht zerkauen oder abschlucken konnte.

 

Der Halm musste vorsichtig entfernt werden, er durfte im Kehlkopfbereich nicht abreissen, da die Entfernung des verbleibenden Restes viel aufwendiger wäre. Zum Glück ging für Dicker alles gut und er konnte am Nachmittag wieder entlassen werden.

Ein paar Tage später kam Chester mit den gleichen Symptomen wie Dicker zu uns. Bei ihm vermutete auch der Besitzer schon einen Fremdkörper in seinem Rachen und war sofort mit einer Narkose einverstanden.

 

Chester hatte genau wie Dicker einen langen Grashalm im Rachen festsitzen, den wir  vorsichtig entfernen konnten. Dieser sass zudem noch mit langen Widerhaken unter dem Kehldeckel fest und hatte das Gewebe bereits gereizt. Man sieht auf dem Foto noch das breite, etwas blutige Ende des Halmes.

Gerade wenn Katzen stark haaren, wie es bei der Wärme im Moment der Fall ist, fressen sie gerne Gras, um die Haarbüschel los zu werden. Dies können wir unseren Freunden auch nicht abgewöhnen oder gar verbieten. So lange Grashalme wie auf dem Bild können sich dann allerdings, wie unsere Beispiele zeigen, leicht im Hals festsetzen. Eine Entfernung ist meist nur unter einer Narkose möglich.

 

Wenn Ihre Katze Symptome wie oben erwähnt, zeigt, zögern Sie eine Untersuchung nicht zu lange hinaus.

Juni 2014

Fritz, Hauskatze,  3 Jahre

Fritz kam Ende Juni in unsere Notsprechstunde am Sonntagabend. Er hatte ein stark geschwollenes Auge, welches er nur leicht öffnen konnte. Sein Besitzer hatte einen Fremdkörper im Auge schimmern sehen, welcher aber nicht zu entfernen war. Bei näherem Betrachten konnten wir einen recht großen Grassamen in seinem Auge entdecken.

Nach lokaler Betäubung des Auges und sehr guter Kooperation von Fritz, konnten wir den Grassamen der sich im Unterlid festgespiest hatte und auf die Hornhaut drückte, vorsichtig entfernen. 

Auf dem Bild kann man gut die Größe des Grassamens erkennen. Man kann sich vorstellen, wie unangenehm dies für Fritz gewesen sein muss. 

 

Mit einem Fluorescin-Test untersuchten wir nun, ob die Hornhaut verletzt war. Fritz hatte aber großes Glück. Sein Auge war nur stark gereizt und die inneren Augenlider angeschwollen. Mit Halskragen, Augensalbe und Schmerzmittel durfte Fritz nach Hause, leider mit Stubenarrest. 

 

Nach ein paar Tagen war  alles abgeheilt und Fritz konnte wieder durch sein Revier streifen.

 

Dieser Fall ist vielleicht besonders interessant für die Besitzer von Freigängerkatzen.

Ein dickes, geschwollenes Auge kann statt einer Infektion oder eines "Kampfes " im Revier auch einmal ein die Hornhaut verletzender Fremdkörper sein.

Februar 2014

Amy, Jagdterrierer, 5 Jahre

Amy kam Anfang Februar als Notfall in unsere Praxis. Sie hatte schwerste Bissverletzungnen an ihrem Kinn, die ihr ein Dachs zugefügt hatte.

In der ersten OP haben wir ihr Kinn aufwendig zusammen genähnt. Nach zwei weiteren OPs und etwas Kreativität unserer Tierärzte konnten wir sie Anfang März mit einem zwar vernarbten aber doch gut verheiltem Kinn entlassen.

Auf diesem Bild sieht man kleine Kunststoffröhrchen, die Halt in die Wunde bringen sollten. Hier waren besondere Ideen unserer Tierärzte gefragt.

Hier kann man schön erkennen wie gut die starken Verletzungen verheilt sind. Amy muss zwar nun mit großen Narben am Kinn leben, aber das nimmt ihr nichts von ihrer großen Lebensfreude als Terrier.

Kontakt

Tierärztliche Praxis

Dr. Buken

Teichbreede 1

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Telefon: 05409/4155

Telefax:  05409/6197

info(et)tierarztpraxis-buken.de

 

Unsere Sprechstunden in Borgloh

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Samstags von 8.00-12.00 Uhr

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